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Wie groß Kollektorfläche Warmwassererwärmung ??




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Einsparung

Beitragvon Red Spotted » 31.12.2008, 18:22

Hallo

bei einem Kostenfaktor von 4.000 - 6.000 € kann ich nur sagen - Schwachsinn! Bei einem Energieverbrauch von 40m³ Gas für die Warmwasserbereitung pro Monat, kommen wir also auf 480 m³ Jahresbedarf. Einsparung lt. der Industrie ca. 70 % der Warmwassererzeugungskosten. Wir sparen dann im Jahr 336 m³ Gas ein. Kostenpunkt derzeit 0,50 € je m³, in Summe 168 € Einsparpotential - lächerlich. Bei einer Finanzierung mit 5% Zinsen sind die Zinsen höher als das Einsparpotential.
Diese Zahlen beruhen auf 14 jährige monatliche Ablesung und sind somit absolut sicher! Haushalt 3 Personen.

Und der Warmwasserverbaruch ist hoch - ein 2000 Liter Aquarium - wöchentlicher Wasserwechsel von 40 % bei einer Temperatur von 30°C.

Diese Anlagen haben sicher ihre Berechtigung für Krankenhäuser, Altenheime ect. wo auch im Sommer die Warmwassermengen benötigt werden. Eventuell auch für große Neubauten.

Aber für das normale EFH - Blödsinn.

Bei einem Ertrag von über 40%, liegt die Investitionssumme sicher wesentlich höher und damit fällt die Wirtschaftlichkeit wieder in den Keller. Ganz zu schweigen von der Optik des Gebäudes, hübsch häßlich.

Wünsche allen einen guten Rutsch ins Jahr 2009!!!! :)

mfg
Red Spotted
Red Spotted
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Beitragvon rumor » 01.01.2009, 12:14

Ne solarthermieanlage wird sich nach deinem rechenbeispiel niemals rechnen, nach ökologischem standpunkt hingegen führt kein weg dran vorbei. Und früher oder später wird fossile energie so teuer das es eben kein blödsinn mehr ist. Und gottseidank haben wir mittlerweile soviel erfahrungen mit dieser technik gesammelt das die anlagen jetzt richtige entwicklungssprünge machen !

Würden wir sie aber nicht weiterhin bauen und testen, nuja, dann hätten wir in ein paar jahren das gleiche problem wie wir es jetzt mit den autos haben ! Jeder weis das es dumm ist benzin zu verbrennen, trotzdem gibts noch keine wirklichen alternativen. Und warum? Weil niemals richtig geforscht und getestet wurde.

Wenn du es derzeit für schwachsinn hälst kann ich nur sagen das du recht hast. Aber ich sage dir das eine heizung meiner meinung nach kein geld verdienen soll sondern sparsam mit unseren Reserven umgehen muss.

Und zu den Investitionskosten sag ich nur eines: Was hat dein letztes auto gekostet und was isses jetzt wert? Hat isch das etwa gelohnt?

P.S.: Wenn sich jeder hausbesitzer anstatt ner brandneuen karre nach und nach das haus richtig umbauen lassen würde könnten solaranlagen sehr viel effizienter und auch flächendeckender eingesezt werden.

Frohes Neues
RuMoR
rumor
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Beitragvon der_marcus86 » 06.01.2009, 13:36

@ Red Spotted

Schön das du das Einsparungspotenzial ansprichst, genau bei diesem Punkt bin ich mittlerweile auch angelangt. Wir heizen im Moment mit Gas, geplant ist für Frühjahr eine Pelletheizung mit kombinierter solarer TWE.
Bei unserem jetzigem Warmwasserverbrauch hätten wir durch die Solaranlage eine Kostenersparnis von ca. 120 Euro im Jahr. (verglichen mit Erhitzung ausschließlich Gas). Durch die niedrigeren Heizkosten bei den Pellets wären es dann ca. 65 Euro. Hört sich im Moment meiner Meinung nach nicht besonders überzeugend an.

@ rumor

Finde deinen Ansatzpunkt trotzdem richtig, bei steigenden fossilen Preisen wird es sich in den nächsten Jahren immer weiter zugunsten der Solaranlagen verschieben. Die Pellets werden ja auch nich bei den aktuellen Preisen bleiben.


Ich hätte trotzdem noch ein paar Fragen:

Ich habe mir mit Hilfe des Buches "Solaranlagen" aus dem Ökobuch Verlag eine Tabelle erstellt. Mit dieser kann ich Kollektor- und Speichergröße in Abhängigkeit von vielen Einflussfaktoren bestimmen. Meine Ergebnisse hierbei sind soweit auch recht "realistisch".

Problem bei mir ist, dass ich gerne noch die thermischen Verluste der Rohrleitungen mit einbeziehen würde. Hat jemand einen Ansatz wie ich den Verlust pro m Rohrlänge (Dämmung usw einbeziehen) berechnen kann?

Wünsche auch noch ein gesundes neues Jahr, Grüße
der_marcus86
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Beitragvon rumor » 06.01.2009, 18:09

Die nummer nachzurechnen ist n wahres vergnügen weil fast nicht machbar. Solange die Leitungen 100% gedämmt sind und nicht mehr als 5 meter im freien verlaufen kannste dir diese verluste schenken.

Aber ich guck gerne mal in meine Tabellenbücher ob da erfahrungswerte drinstehen.

Mal ne andere frage: Warum willste solar nur zur TWE ?
Mit pellets hasste doch sowieso nen pufferspeicher, da machts doch sinn 200€ draufzulegen für nen kombitank und solar auch zur heizungsunterstützung zu nehmen.
rumor
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Beitragvon Red Spotted » 06.01.2009, 21:41

Hallo zusammen

für mich sind das alles nur Taschenspielertricks! Die einzigen die hier richtig Kohle machen ist die Industrie und das Handwerk.

Ökologie ist notwendig, aber sie muss vom Endkunden bezahlbar sein und echten Nutzen bringen! Und den sehe ich derzeit nicht.
Dagegen sprechen die Gewinne der Energiekonzerne doch eine eindeutige Sprache - mehr geht ja fast nicht.
Hier ist ein Ansatzpunkt der es bringt - 50% meiner heutigen Energiekosten sind Gebühren. (neue Strukturen einführen)

@rumor
Mein Auto war nicht günstig, aber diese Karre ist meine Lebensversicherung. 60.000 km fahre ich nicht im Polo, nein danke!!
Unsere Politik fährt ja auch nicht mit einem Dreirad duch die Welt - deren Kosten werden ja von uns allen getragen. Die fliegen schnell mal aus Malle ein - Kostenpunkt 40.000 €

mfg
red spotted
Red Spotted
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Beitragvon der_marcus86 » 07.01.2009, 08:13

@ rumor

Das mit den Rohrleitungsverlusten habe ich. Muss nur noch wissen wie lange die Anlage täglich laufen wird damit ich es auf das ganze Jahr hoch rechnen kann.

Bei einer tägl. Laufzeit von 8h, 15m Rohrlänge (wird real mehr), 20mm ISO (lamda=0,04 W/mK) und nem 22x1 Rohr bin ich bei ca. 355 KWh Verlust im Jahr. Macht einen Verlust von ca 8,1 W pro m Rohrlänge. Sollte so ungefähr hinkommen.

Zur Heitungsunterstützung,dachte eig. das bei uns nur solare TWE in Frage kommt. Ist solare Heizungsunterstützung nicht nur bei Niedertemperaturheizungen sinnvoll?

Was mich auch wundert, in den nächsten Tagen soll ein erstes Angebot bei uns eintrudeln. Solare TWE mit ca. 10m² Kollektorfläche und 15KW Solarfocus Pelltkessel. Ein bischen überdimensioniert würde ich mal sagen!?

Grüße
der_marcus86
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon rumor » 07.01.2009, 15:33

Der kessel wird der kleinste sein :)

Und heizungsunterstützung lohnt sich deshalb weil du auch bei hoher vorlauftemperatur unten im puffer kalt hasst und genau dort deine solarwärme eingespeist wird.

@Red:

Leider sind das keine tricks, und wenn du wüsstest was da an entwicklung und know how dahintersteckt würdest du es auch zu schätzen wissen.
60.000 km würd ich auch nicht im polo fahren, aber es gibt auch passat und co als effizients modelle, mit wenig power halt :)


Derzeit kann man in einem normalen haus ca 10% energie über solarwärme holen.
Wenn bei dir 50% der kosten auf gebühren entfallen machste was falsch.
Ich zahl für strom 6,80 je monat und gas knapp 5 euronen grundgebühr. Mittlerweise gibts anbieter die ohne grundgebühr abrechnen, wenn du so wenig energie verbrauchst wärs interresant das mal durchzurechnen.
rumor
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Beitragvon der_marcus86 » 07.01.2009, 17:14

Das mit dem überdimensioniert war auf die Kollektoren bezogen...

Ich schätze solare Heizung auch wesentlich wirtschaftlicher ein, habe mich damit aber jetzt noch nicht tiefgreifend genug beschäftigt. Es wäre bei uns also quasi eine solare "Vorheizung". Ich vertrete hier aber eig. immernoch die Meinung das Angebot und Nachfrage üder das Jahr hinweg nicht übereinstimmen, so dass es im Prinzip nur für moderne/sehr gut gedämmte Häuser in Frage kommt. Muss mich da wohl noch mal ein bischen belesen...


Ich verstehe nicht genau was du mit "50% der Kosten auf Gebühren" meinst?

EDIT: Achso, du hast das auf Red Spotted seinen Beitrag bezogen.

Grüße
der_marcus86
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon hectimo » 07.01.2009, 18:31

Hallo Zusammen

denke das die wirtschaftlichkeit aus dem Auge des Betrachters immer anders aussieht.
Ich habe mich heute sehr gefreut! Obwohl die Sonne erst gegen Mittag richtig schien, hat dies ausgereicht um die 1000L meines Speichers auf 50°C im unteren Drittel aufzuheizen. Wohlgemerkt waren 2/3 auf ca. 23°C abgekühlt. Will damit sagen: Ob die Investition wirtschaftlich ist für eine Solaranlage oder nicht. Heute wird kein einziger Scheit Holz brennen und morgen früh habe ich es immer noch warm genug.

mfg hectimo
hectimo
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Beitragvon rumor » 08.01.2009, 09:37

Schön das ich auch mal recht krieg *fg*

Sowas hab ich die tage öfters gehört. Schweinekalt draußen aber die kollektoren liefern noch :)
rumor
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Beitragvon schumes » 15.01.2009, 19:54

bei uns hat die sonne die letzten tage auch für das brauchwasser ausgereicht. drausen -10 grad aber 60 grad vorlauf wenn man das nicht gesehen hat glaubt man es nicht, habe beim temperaturverlauf einen spitzenwert von 89 grad drin
schumes
Ist schon lange dabei!
 

Beitragvon der_marcus86 » 16.01.2009, 08:18

Glaube ich dir ja alles, für unser Haus bin ich trotzdem zu dem Entschluss gekommen das es nichts bringt.

Wie gesagt, bei TWE ca. 70-80 Euro Ersparnis im Jahr, bei Heizung ca 300 pro Jahr. Falls wir weiterhin mit Gas heizen würden, wäre es natürlich wesentlich mehr. Trotzdem, Umweltschutz muss sein also werden wir die Dämmung unseres Hauses weiter verbessern. Wird dann die Keller- und Dachbodendecke betreffen.

Heizungstechnisch soll es jetzt also nur ein Pelletkessel sein. Bis jetzt wollte ich eig den Solarfocus Pellet top 15. Allerdings kostet der ja auch ziemlich viel, welche Kessel anderer guter Hersteller (Viessmann, Vaillant, ...) sind denn noch zu empfehlen?

Weiteres Problem: Brauche ich jetzt eig noch nen Pufferspeicher? Normalerweise kann der Heizkreis jetzt doch direkt an den Kessel? Habe aber gelesen das es sinnvoll sein kann trotzdem nen Speicher zu verwenden um unnötige EIN/AUSschaltvorgänge des Kessels zu vermeiden.
Weiterhin würde ich gerne wissen, falls der Pufferspeicher weg fallen sollte, benötige ich ja zumindest einen Trinkwasserspeicher, kann ich da unseren alten 150l Speicher verwenden??


Wünsche allen schonmal ein schönes WE, Grüße Marcus
der_marcus86
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon rumor » 16.01.2009, 16:42

Viele fragen...

Erstmal kannste alle großen hersteller über einen kamm scheren, funktionieren tun se alle gut.

Zweitens hat die erfahrung gezeigt das dein kessel mit pufferspeicher immer von vorteil ist, auch was die zuverlässigkeit und die haltbarkeit der anlage angeht.

Drittens würd ich dir nen pufferspeicher mit integriertem WW speicher empfehlen, die haben oft sogar schon ne solarvorbereitung drin, und wenn nicht kannste immernoch n paradigma AQUA system dranhängen wenns denn irgendwann mal sein muss.


Bei ner neuen pelletanlage auf nen puffer zu verzichten ist nicht gut. Wenn du vielleicht in 3-4 jahren weiter dämmenst kommt ohne puffer deine anlage total ins takten weil die leistung zu groß ist usw...


Aber um deine frage zu beantworten: Deinen alten TWE kannste normalerweise weiterhin benutzen
rumor
Wohnt hier!
 

Beitragvon der_marcus86 » 16.01.2009, 18:33

Vielen Dank für die schöne Auskunft rumor!

Dann kommt also noch nen Pufferspeicher mit dran. Vom welchen System hälst hier am meisten? Tank in Tank oder eher nen integrierten Röhrenwärmetauscher für das Trinkwasser? Bei der Größe hätte ich mich im Moment für nen 1000l Speicher entschieden. Da Thermie wenn erst später und bei dann verbesserter Dämmung in Frage kommt, wäre evtl ein kleinerer Speicher sinnvoll? Dachte da an einen 750l Speicher.

Um nochmal auf die Kessel zu kommen. Buderus und Vaillant sind genauso teuer. Wagner bietet seinen 15 KW Kessel für ca. 7500 Euro an. Ich sehe auf den ersten Blick keinen großen Unterschiede.

Grüße
der_marcus86
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon rumor » 17.01.2009, 15:30

Über die wagner geräte gibts hier im forum bereits nen thread der nix gutes verheißt...

Vaillant halt ich viel von, iss halt n super service netzwerk und die erstinbetriebnahme wird KOSTENLOS von nem werkskundendienstler gemacht um fehler zu vermeiden :)

In deinem fall kannste alle Puffer nehmen die du aufgezählt hast.

Funktionieren tun beide arten, also Tank in tank und durchlaufprinzip , sehr sehr gut und sind beide auch lange bewährt.

Es gibt zum bei vaillant den puffer mit 500 liter pufferwasser und 180 liter warmwasser, und ner solarspirale ist auch mit drin !

Kostet glaub ich knapp 2000€, also 2k mehr ausgeben und du kannst grinsend in die zukunft sehen...
rumor
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Beitragvon der_marcus86 » 19.01.2009, 12:04

Ok rumor, nochmal vielen Dank für die Auskunft! Wir bekommen heute Abend nochmal Besuch von einem anderem Heizungsbauer, dieser hat Paradigma im Angebot. Mal sehen was der zu berichten hat...

Grüße
der_marcus86
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon rumor » 19.01.2009, 17:57

Paradigma ist auch klasse, hat den vorteil das die solarmodule haben die direkt in den puffer laden können, also kein frostschutzmittel usw. Macht den puffer günstiger und die anlage flexibler. Die kessel sind auch ganz gut und wenns n fachmann ist krigter auch den maulwurf unter kontrolle :)

Lass dir aber auch mal n angebot mit Ökofen teilen machen, sind praktisch paradigma geräte nur etwas günstiger.
rumor
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Beitragvon soest6 » 28.01.2009, 22:35

Ich würde auf jedenfall einen Speicher mit einem wärmetauscher oder besser 2 nehmen,
Wegen der Legionellen (etc.)
Dann brauchst du dir, wenn du eine Nacherwärmung (über 65°C) hast, nie wieder gedanken darüber machen,
wann und ob der Speicher die letzten Tage/Wochen schon auf 65°C gewesen ist und dadurch die Keime getötet wurden oder nicht!

Speicher mit Syphon, Schichtenladung, und, und, und ... zu kompliziert und teuer das sind Verkaufswörter, wie cerealien und so weiter, lasst euch davon nicht einwickeln und blenden, die kochen alle nur mit wasser...


Die meiner Meinung nach beste Lösung "Keep simpel",
eine einfache Lösung ist immer die Beste,
mit wenigen Teilen kann auch nur wenig Kaputt gehen ...

Vorbedingungen:
Dach bzw. Ausrichtung Südost-Südwest und Dachneigung 25-45° besser steiler als flach...

Ein/zwei einfache(r) sehr gut isolierter Speicher mit Registerzulaufsteuerung (ein kleiner mit 150-300Liter das kann z.B. der alte Warmwasserspeicher sein) und ein großer mit 700-1500Liter ) sollte man dem Bedarf entsprechend anpassen... sollten eine gute Lösung sein.
einbischen wie das Latenzspeicher prinzi entnommen...

zb.:
Kollektoren unter Links sind nur für registrierte User sichtbar.

oder Links sind nur für registrierte User sichtbar.

Speicher unter Links sind nur für registrierte User sichtbar.

je niedriger die Anschaffungskosten umso schneller amortisiert sich die Anlage ...

PS.: An alle Zweifler, die über den Sinnn oder unsinn der Solarenergie nachdenken,
aus Erdöl werden heute ca.80% der Medikamente hergestellt,
bis der Herstellungsprozess auf alternativen umgestellt ist und die erneute Zulassung erfolgt, vergehen gut und gerne 10-15Jahre ...

und die Elektroenergie hat bei uns ca.40-50% Wirkunggrad d.h. bis zu unserer Steckdose wird 50-60% der Energie Weggeworfen !

wollt ihr etwa eurer Familie/Kindern erzählen, wir müssen das Haus heizen, deshalb ist leider kein Öl für dein Schmerz/Krebsmittel... etc. übrig ...



Mit umweltfreundlichen Grüßen

später mehr
soest6
Ist neu hier!
 

Beitragvon rumor » 29.01.2009, 15:27

Hallo erstmal!

Zu deiner ersten behauptung mit den 2 wärmetauschern:

Was hat das mit der Legionellenproblematik zu tun ?

Sifonierung im ein und ausgang ist sogar sehr sinnvoll, so billig sparste keine energie mehr.

Schichtladespeicher sind stand der technik und JEDER pufferspeicher arbeitet nach diesem prinzip, ich weis also nicht genau worauf du hinauswillst.

Und von wegen die einfachste lösung ist immer die beste, wenn das stimmen würde hätten wir immernoch keine autos, denn die sind wahnsinnig kompliziert... Oder n gaskessel? Willste behaupten n normales B gerät wäre besser als n brennwertgerät?

Zu deinen speichern: Wer drauf steht, von mir aus... Ich halt son system im kleinbereich für unnötig, ausserdem ist ne registeraufladung keineswegs einfach bzw die einfachste lösung, du wiedersprichst dir also selbst...

Und bei Ebay sowas zu kaufen... tut mir echt leid aber von sowas will ich mich distanzieren.

Zudem ist die aussage "umso billiger die anlage desto schneller rechnet sie sich" wohl wahr, aber ebenfalls nicht weiter durchdacht.

Ich komm recht günstig an geräte usw ran, kann aber auch alles selbst machen bzw reparieren, trotzdem kauf ich mir keinen schrott, denn mir ist sowohl meine gesundheit als auch mein seelenfrieden schon was wert.

Deine ansicht über solarthermie kann ich nur unterstützen.

Sorry für den scharfen ton, ist wirklich nicht böse gemeint :) :twisted: :)
rumor
Wohnt hier!
 

Beitragvon soest6 » 30.01.2009, 18:20

Meine ausführungen waren und bleiben mangels Platze,Zeit, usw. etwas unvollständig.
Das Frischwasser (Trinkwasser) sollte durch den einen Wärmetauscher(der Inhalt ca 2-3Liter, wird also ständig ausgetausch und es entsteht dadurch kein Verkeimungsproblem),
die Heizungsunterstützung direkt durch den Speicher,
und der anderen Wärmetauscher, mit den Solarkollektoren verbunden werden.
Schichtladung ist einprinzip der Thermodynamik.
Das Warme oder weniger warme Wasser, lagert sich wenn es nicht durch starke Verwirbelungen durchgerührt wird,
von oben nach unten in verschieden warmen Schichten ab.
Wasser welches sich erwärmt dehn sich aus dadurch ist die Relative Dichte kleiner,
dadurch steigt es auf und verteilt sich in einer Wassersäule (beliebiger Behälter) der Temperatur entsprechend.
Sypon usw soll nur die Verwirbelung und durchmischung bremsen... bzw durch Trennplatten mit relativ kleinen Durchlässen, 2 oder mehr Behälter simulieren.

Ich hatte nicht billig, sondern günstig geschrieben
(gutes Preis/Leistungsverhältnis)

Was meinst du den wo die anderen Hersteller ihre Sachen produzieren lassen z.B.: Vakuumröhrenkollektoren werden Weltmarktbeherrschend in China produziert, da ist es unerheblich ob, Vaillant, Buderus, etc. drauf steht, da ist zu ca.80% China drin ..., bei anderen Produkten ist das ähnlich, das meinte ich mit, die kochen alle nur mit Wasser.

Es gibt eben Menschen, die brauchen einen Stern auf ihrem Wagen und andere die haben bereits erkannt das der auch schon in China produziert wird... und viel geld dafür ausgeben und das bei einer Nutzung von 1,2Personen und 1-2 Kisten Bier/Woche und 32Kilometern am Tag !
die Kosten/Nutzenrechnung ziemlich na ja ...

Aber wir wollen hier ja nicht streiten, sondern bessere Lösungen und wege diskutieren !
Gruß S.
Meiner Meinung nach sollten wir hier (in mittel Europa) soviel Energie sparen wie möglich,
besonders elektrische, weil diese besonders dreckig ist (ca.50% wird weggeworfen) solange die meiste durch Kohle/Atomkraft produziert wird.
Oder anderes gesagt, jede KWh die ihr spart, habt ihr nochmal eine für eure Kinder durch die weniger erzeugte gespart ...

PS.:
bei
Links sind nur für registrierte User sichtbar.
gibts viel über umwelt usw.
und bei
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natürlich auch viele und fundierte Infos zu allen möglichen sachen...

heute schon gewiki't ? ... :D

Mit Umweltfreundlichen Grüßen S.
soest6
Ist neu hier!
 

Beitragvon rumor » 01.02.2009, 09:41

Das trinkwassersystem das du beschreibst iss im grunde ne frischwasserstation bzw n durchlauferhitzen, sowas gibts mittlerweile sogar als satelitensystem fürs MFH.

Wie n pufferspeicher funktioniert sollte eigentlich jedem klar sein,
Doch wenn ich schichtend be und entlade, also über mehr als einen zugang brauch ich keine platten innendrin.
Ne sifonierung gehört für mich aber zum guten ton, das sind 4 bogen mehr, lasses 20 euronen kosten, die hasste schnell wieder drin.

Vaillant und paradigma kollektoren, insbesondere röhren, werden in deutschland produziert. Paradigma produziert alle kollektoren in deutschland, röhrenkollektoren sogar komplett alle teile. Und sie bauen die kollektoren für vaillant.

Ziel ist nicht die billigste bzw günstigste anlage sondern das berühmte kosten-nutzen verhältniss.

Und mal ganz ehrlich, wer sich das günstigste kauft ist selber schuld, denn wer billig kauft, kauft 2 mal.
rumor
Wohnt hier!
 

Beitragvon der_marcus86 » 20.02.2009, 08:19

Hallo Zusammen,

so langsam wird es ernst, wir haben jetzt 3 Angebote, ich stell sie einfach mal grob rein:

Angebot1)

Solarfocus Pelletkessel 15KW + 600l Hygiene Kombispeicher "Hyko"

= ca 21000 ,-

Angebot 2)

Paradigma Pelletti 15KW + 630l Aqua Expresso (3500 Euro) Frischwasserspeicher (sicher interessant weil kein Glycolgemisch, Solarthermie ist im Moment aber eh noch nicht)

= 19500 ,-

Angebot3)

ETA Pellet 15KW + Huch Hygienepufferspeicher 651l

= 14000 ,-

Was haltet ihr davon? Das letzte Angebot sieht preislich sehr interessant aus, leider sagt mit ETA noch nichts. Huch sagt mir auch nichts, der Preis des Speichers ist mit ca 1600 Euro aber auch sehr interessant. Der Paradigma Speicher kostet ja ca 3500 Euro. Von allen Preisen geht natürlich noch die Förderung für Kessel und Speicher ab. Was bei ETA auch interessant ist, sie bieten den Kessel in Kombiantion mit einem Pelletlager an. Das kostet dann ca. 11000 Euro. Bei den anderen Hestellern auch teurer. Eig. wollten wir das Lager in Eigenleistung erbringen, wir haben dafür ca 1500 Euro veranschlagt. Achso, bei allen Systemem handelt es sich um "Maulwurfsysteme".

Denkbar wäre zum Beispiel auch eine Kombimation des Paradigma Kessels mit dem Huch Speicher. Dadurch könnte man ja auch nochmal enorm einsparen.

Viele Grüße, Marcus
der_marcus86
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon rumor » 21.02.2009, 10:01

Ich würd dir zu dem kompletten paradigma angebot raten, wenn du unbedingt willst kannste ja nen anderen puffer verlangen, da gibts sowieso mehr hersteller als sandkörner am meer. Bei dem Paradigma teil hasste aber den vorteil das speicher und kessel richtig aufeinander abgestimmt sind, in allen details.

Auch hasste einfach den genannten vorteil das du solarthermie ohne frostschutz betreiben kannst, was mehrere folgen hat:

Die pumpe wird viel kleiner und du kannst den puffer auch mit solar schictend laden, was dir gerade bei dem frischwasserspeicher viel bringt.
rumor
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Beitragvon der_marcus86 » 21.02.2009, 11:59

Und was hälst du von ETA? Schon Erfahrungen damit gemacht?

Kannst dir den Link ja mal ansehen, die aktuellen Angebote von denen sind echt interessant.

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15KW Kessel + 825l Speicher + 4,3t Sacksilo für 12500 Euro. Leider Schade das dass Silo etwas klein ist, 5t wären schon besser...

Du meintest auch das die Vaillant Speicher gut wären.

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750l Speicher würde knapp 2000 Euro kosten. 3500 für den Paradigma sind mir einfach ein bischen "fett", auch wenn er technisch der beste ist.

Grüße
der_marcus86
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon rumor » 22.02.2009, 10:29

Der vaillant ist n reiner Pufferspeicher ohne WW glaub ich...

ETA kenn ich ehrlich gesagt gar nicht, aber es spriesen derzeit so viele hersteller aus dem boden, da fällts etwas schwer mit dem überblick.

Aber mal was anderes, hasste mal geguckt warum der speicher so teuer ist? sind da vielleicht schon pumpen dabei, vielleicht sogar hocheffizienz?

Eigentlich kannste auch nen puffer von nem ganz anderen hersteller nehmen, aber die frischwasser-systeme wirste nur bei großen herstellern finden.

Wenn du dich wirklich schlau machen willst würde ich dir empfehlen zur ISH nach frankfurt zu fahren, da kannste dir alles glaich angucken.

Wenn dir der paradigma zu teuer ist frag mal nach nem ökofen-kessel, das sind paradigma-kessel, nur ne andere farbe und ne ecke günstiger weilse so spezialitäten wie das aqua-system nicht haben. Dafür haben die tatsächlich schon pellets-brennwert-geräte, da kriegste vom staat nochmal nen innovationsbonus dazu !
rumor
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Beitragvon der_marcus86 » 01.09.2009, 15:02

War zwar längr nicht mehr hier, aber es ist jetzt der ETA Kessel mit 650l Puffer geworden.

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Auf solare Warmwasserbereitung haben wir verzichtet, der wirtschaftliche Nutzen ist in unserem Fall einfach zu gering.

Grüße
der_marcus86
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon Magic » 01.09.2009, 21:20

@Red Spotted

Solarthermie amortisiert sich i.d.R. kaum.
Magic
Seit kurzem dabei!
 

Beitragvon ecocasa » 02.09.2009, 17:38

Magic hat geschrieben:@Red Spotted

Solarthermie amortisiert sich i.d.R. kaum.


....das ist bei den vielen überdimensionierten Anlagen sicher richtig, wer sich 12 oder 15 qm Heizungsunterstützung solar aufs Dach packt bei einem Haus in das man besser investieren sollte bei Dämmung, ordentliche Fenster etc. für Erreichung eines EnEV-gerechten Standards, ............ dem ist einfach nicht mehr zu helfen.
Wenn Solar, dann möglichst klein, effektiv und kostengünstig und am besten als I-Tüpfelchen wenn die anderen Aufgaben schon erledigt sind.
Links sind nur für registrierte User sichtbar. ..... da hab ich's mal etwas ausführlicher zusammengefasst für die Lesewütigen 8)
Gruß
Arno Kuschow
Gruß aus der pragmatischen Passivhausecke
Steinzeit ist vorbei Links sind nur für registrierte User sichtbar.
Arno Kuschow
ecocasa
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