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Blockheizkraftwerken: Für wen lohnt sich die eigene Stromproduktion?

blockheizkraftwerk_© Daniel Ernst - Fotolia.comBlockheizkraftwerke sind ein gutes Beispiel dafür, wie man mit Energie effizient umgehen kann. In einfachen Worten zusammengefasst: In den BHKWs lassen sich die elektrische und die thermische Energie gleichzeitig erzeugen. Von der ökologischen Seite her ist das äußerst umweltfreundlich und im Betrieb sehr verlustarm. In den BHKWs wird das Prinzip der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung eingesetzt: In größeren Kraftwerken geht die Wärme, die bei der Stromproduktion als Nebenprodukt entsteht, meistens ganz verloren. Wenn man jedoch diese Abwärme in die Fernwärmenetze einspeist, entsteht ein typisches Heizkraftwerk. Wie man noch zusätzlich Stromkosten sparen kann erfahren Sie unter www.tarifcheck24.com/stromanbieter/vergleich/ im Internet.

Für welche Zielgruppen sind die BHKWs besonders interessant

Für die BHKWs gibt es nicht nur eine spezifische Zielgruppe, man bekommt sie heutzutage in einem breiten Leistungsspektrum angeboten. Diese Technik lässt sich genauso gut in den Großbetrieben wie auch in den Einfamilienhäusern einsetzen. Dazu eine kleine Übersicht:

  • Groß-BHKW: Solche Blockheizkraftwerke werden als großes Heizkraftwerk für die Wärmeproduktion in großen Unternehmen eingesetzt.
  • Mini-BHKW: Zu dieser Zielgruppe gehören vor allem kleinere Betriebe, größere Wohneinheiten oder Schwimmbäder, Schulen, Verwaltungsgebäude oder Hotels. Die Mini-Blockheizkraftwerke findet man immer öfter in Handwerksbetrieben wie Bäckereien, Metzgereien oder auch in Krankenhäusern.
  • Mikro-BHKW: Sie sind in erster Linie für kleinere Wohneinheiten, wie Familienhäuser, hervorragend geeignet. Sie werden in diesem Bereich auch als Nano-BHKW angeboten.

Mikro-BHKWs für die eigenen vier Wände: Die Kosten

Eine Mikro-BHKW-Anlage kostet je nach Ausführung und Hersteller zwischen 13.000 und 20.000 Euro. Trotz des hohen Preises lohnt es sich für viele Hauseigentümer ein eigenes Blockheizkraftwerk zu kaufen, weil der Kauf mit extra Zuschüssen von dem Staat gefördert wird. Damit sich jedoch die kleinen Kraftwunder auch wirklich lohnen, muss eine hohe Betriebsstundenzahl erreicht werden, die bei mindestens 4.000 Stunden auf ein Jahr gerechnet liegen sollte. Das kann ein herkömmlicher Haushalt nur dann erreichen, wenn ein konstanter und hoher Wärmebedarf im Haus vorhanden ist. Wenig rentabel ist der Einsatz bei kleineren Energiesparhäusern, die dazu noch gut gedämmt wurden. Zu den Vorteilen der Mikro-BHKW-Anlagen kann man unter anderem folgende dazu rechnen:

  • sie haben einen hohen Wirkungsgrad
  • der Betrieb ist besonders wartungsarm
  • nach vier bis fünf Jahren hat sich der Kauf bereits amortisiert
  • man kann für den selbst erzeugten und eingespeisten Strom Zuschläge vom Staat kassieren. Allerdings wird bei den BHKWs weniger Geld bezahlt, als wenn man selbst für den Normalstrom bezahlt hätte. Deswegen ist es empfehlenswert, als Erstes den eigenen Energiebedarf mit der Mikro-BHKW-Anlage zu decken und dann nur den zurückbleibenden Überschuss einzuspeisen.
  • KfW-Bank und BAFA bieten den Interessenten attraktive Zuschüsse und Kredite an, wenn sie sich für den Kauf einer solchen Anlage entscheiden.
  • Bildquelle: © Daniel Ernst – Fotolia.com