Energiesparen beim Hausbau

Energiesparen Haus_ © Pixel - Fotolia.comWer fertiggestellte Immobilien kauft, muss in puncto Energetik mit den Gegebenheiten Vorlieb nehmen. Will man zusätzliche Maßnahmen in Angriff nehmen, sind weitere Investitionen der einzig mögliche Ansatz. Wer sein eigener Bauherr ist, hat hingegen freie Hand, wie man bei der Bauplanung vorgehen möchte. Die Ausgaben für Strom und Gas spielen eine immer wichtigere Rolle beim Neubau. Die meisten Menschen verfügen nur bedingt über ausreichendes Hintergrundwissen, wie man die Nebenkosten gering halten und zugleich die Umwelt schonen kann.

Interessiert man sich für die Frage, wie Energiesparen beim Hausbau effizient erreichbar ist, stellt man rasch fest: Es gibt allerhand Optionen, um positiv auf den Energieverbrauch einzuwirken. Natürlich ist eine niedrigere Raumtemperatur ein Weg, um die Energiekosten zu senken.

Punkt 1: Gut isolierte Fenster und Wände sind das A und O

Schaut man sich manch ältere Häuserfassade durch die Wärmebildkamera an, wird klar, wo Monat für Monat hohe Stromkosten lauern. Durch optimal wärmeisolierte Fenster und Wände lässt sich beim Bau eines Hauses ordentlich Geld sparen. Wichtig: Auch wenn die Ausgaben durch moderne Fenster und bessere Materialien wie Abdichtungen erst einmal steigen, amortisieren sich diese Mehrkosten in der Regel binnen weniger Jahre. Zumal staatliche Subventionierungen durch Institutionen wie die KfW selbst energetische Sanierungen deutlich preiswerter möglich machen.

Punkt 2: Einfache Dachstrukturen sind die ideale Lösung

Natürlich möchte mancher mit seinem Neubau sozusagen ein architektonisches Statement abgeben. Unter Verbrauchs-Gesichtspunkten ist eine schlichte Bauweise jedoch stets ratsamer als allzu komplexe Designs. Insbesondere am Hausdach. Viele Winkel und kantige Übergänge sind Auslöser für einen höheren Energieverbrauch.

Punkt 3: Heizen mit Pellets als Einsparungsfaktor

Pelletheizungen erfreuen sich aus gutem Grund großer Beliebtheit. Energie wird hier gleich doppelt gespart. Zum einen entstehen die Pellets aus Abfallprodukten bei anderen Holzproduktionen, weshalb nicht eigens weitere Bäume gefällt werden müssen. Zum anderen ist der Betrieb mit dem natürlichen Brennstoff verglichen mit anderen Heizsystemen günstiger. Zwar ist eine herkömmliche Ölheizung in der Anschaffung vielleicht anfangs preiswerter. Doch rechnet sich die Pelletheizung auf lange Sicht. Unverzichtbar beim Kauf ist das Erfüllen aller geltender Qualitätsnormen.

Punkt 4: Stromkosten durch Photovoltaik-Anlagen senken?

Experten erklären, dass moderne Photovoltaik-Anlagen auch in Zeiten sinkender Förderungen vom Staat interessant bleiben. Wer mit eigenen Systemen Strom erzeugt, kann den eigenen Haushalt vielleicht vollständig autark vom Stromnetz versorgen. Über die Einspeisevergütung verdienen viele Betreiber zudem weiterhin gutes Geld durch die überschüssigen Strommengen, die ins normale Stromnetz gelangen.

Punkt 5: Messinstrumente an Heizungen bringen Übersicht

Oft wissen Hausherren gar nicht, welche Temperaturen in ihren Räumen eigentlich herrschen. Kontrollinstrumente bringen Klarheit. Automatische Systeme an Heizkörpern sorgen dafür, dass nur dann geheizt wird, wenn die Raumtemperatur unter den selbst festgelegten Wert sinkt.

Doch es gibt noch mehr Tipps zum Energiesparen beim Hausbau, erfahren Sie hier, welche Möglichkeiten sich Ihnen unter anderem bieten.

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