Heizkosten steigen weiter

Heizkosten © M. Schuppich - Fotolia.comDer Winter hat bereits begonnen, auch wenn die Temperaturen noch frühlingshaft sind – Grund genug, um sich genauer mit dem Thema Heizkosten zu befassen. Und was da derzeit in den Medien bekannt wird, liest sich für die Energiekunden alles andere als erfreulich. So geben die aktuellen Meldungen zur Heizkosten-Entwicklung im Bundesland Schleswig-Holstein nicht gerade Anlass zur Begeisterung bei den Endverbrauchern. Der Deutsche Mieterbund (www.mieterbund.de) teilt derzeit mit, dass die Heizkostenabrechnungen im vergangenen Jahr erneut drastisch gestiegen sind. Aus diesem Grund wird neben einem Stromtarifvergleich auch dazu geraten, energiesparsame Geräte zu kaufen. Wer dabei noch auf die Umwelt achten möchte, der sollte auf das Energie sparen mit Grünspar.de setzen, denn Grünspar bietet ausschließlich stromsparende Technologien an, die die Umwelt schonen.

Kostenanstieg von Gas bis Fernwärme zu erwarten

Erklärt werden kann die Preisentwicklung beispielhaft an einer Wohnung mit einer Größe von 70 Quadratmetern. Die Ausgaben für Fernwärme beziffert der Mieterbund bei dieser Wohnungsgröße auf 860 Euro, was einem Plus von 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Mit 7,7 Prozent fällt der Zuwachs bei den Kosten für Erdgas (770 Euro) noch relativ gering aus, wenn man es positiv formulieren möchte. Besonders drastisch hingegen präsentiert sich die Lage beim Heizölpreis. Auf die besagte Wohnungsgröße bemessen stiegen die Kosten um satte 11,2 Prozent, was unterm Strich zu einem jährlichen Gesamtkostenpunkt von 990 Euro führt.

Mieterbund warnt vor drastischen Mehrbelastungen der Haushalte

Diese Kostenexplosion lässt sich in weiten Teilen mit den kalten Wintern in Deutschland erklären. Und auch die steigenden Energiepreise haben die Kosten für die Haushalte vielerorts erheblich steigen lassen. 2012 war im Durchschnitt bereits spürbar kälter als das Vorjahr. In den ersten drei Monaten des Jahres 2013 fielen die Temperaturen im Vergleich mit dem ersten Quartal 2012 nochmals wesentlich niedriger aus – und zwar um 12 Prozent. Klar, dass sich diese Entwicklung auf die Heizungsabrechnung auswirkt. Beim DMB, dem Deutschen Mieterbund, spricht man davon, dass allein das erste Quartal 2013 den Verbraucher bis zu 65 Euro extra kosten wird. Sollte auch das Jahresende ähnlich kalt werden, könnte die Abrechnung der Heizkosten für 2013 um bis zu 150 Euro höher ausfallen als im Jahr 2012 auf die besagte Wohnungsgröße bezogen. Haushalte, die mit Heizöl heizen, müssten mit Jahreskosten von 1.127 Euro im Durchschnitt rechnen. Was ein Plus von 14 Prozent seit 2012 wäre.

Sanierungen können Heizkosten positiv beeinflussen

Bei Gasheizungen würden gar 17 Prozent beziehungsweise 132 Euro mehr auf der Heizkostenabrechnung stehen. Wer mit Fernwärme heizt, ist besonders stark betroffen. Hier ist nach aktuellen Auswertungen unter den genannten Bedingungen mit einem Anstieg um 17,8 Prozent zu rechnen. So oder so zeichnet sich schon jetzt ab, dass sich die deutschen Mieter auf üppige Nachzahlungen einstellen müssen, heißt es beim DMB. Zumal die derzeitigen Entwicklungen sogar auf weiterhin steigende Energiekosten hindeuten für die kommenden Monate. Abhilfe könnten Optimierungen der Gebäude-Isolierung und Sanierungen der Heizanlagen schaffen, wenn Vermieter dazu bereit sind. Heizgutachten bringen Klarheit, welche Einsparungen möglich sind. Energie-Checks bieten auch die Verbraucherzentralen im Lande an.

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