Pelletheizungen – Fördermittel und Kosten für Besitzer

wood pellets as ecological and economical heatingPelletheizungen arbeiten mit nachwachsenden und umweltfreundlichen Brennmaterialien. Sie werden deshalb im Rahmen der Programme zur Umstellung auf erneuerbare Energien umfangreich gefördert. Interessant sind sie für private und gewerbliche Nutzer.

Pelletheizungen sind beim Neubau und bei der Modernisierung förderfähig

Wird ein konventionell mit Gas, Öl oder Kohle betriebenes Heizsystem im Rahmen einer Modernisierung gegen eine Pelletheizung ausgetauscht, sind Zuschüsse bis zu 3.600 Euro möglich. Gefördert werden sowohl Pelletöfen mit Wassertasche als auch Pelletkessel und Pelletkessel mit Pufferspeicher. Dabei müssen bestimmte Kenngrößen bei der Leistung und der Größe der Pufferspeicher beachtet werden. Um ein Gebäude für die Zuschüsse zur Pelletheizung anmelden zu können, muss es noch nicht einmal sehr alt sein. Als Bestandsgebäude im Sinne der Modernisierungszuschüsse werden Bauwerke gezählt, für die vor Jahresbeginn 2009 ein Bauantrag gestellt wurde oder in dem vor Jahresbeginn 2009 ein Heizungssystem installiert wurde.

BAFA-Förderungen für Pelletheizungen in Neubauten

Das Kürzel BAFA steht für das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Von dort werden Investitionszuschüsse für die Pelletheizung im Rahmen der so genannten Marktanreizprogramme vergeben. Während einige andere Programme zur verstärkten Etablierung der erneuerbaren Energien nur von Privatpersonen genutzt werden können, gibt es die BAFA-Zuschüsse auch für Unternehmen. Großunternehmen müssen besondere Bedingungen erfüllen. Vergeben werden die Zuschüsse als Innovationsförderung, sind aber nicht ganz so lukrativ wie die Bonusförderungen im Rahmen einer Modernisierung. Dafür können auch kleinere Maßnahmen, wie beispielsweise die Nachrüstung von Technik zur Steigerung der Effizienz von Pelletheizungen, förderfähig sein.

Was kostet eine Pelletheizung beim Einbau und beim Betrieb?

Komplettsysteme für Eigenheime und kleine Unternehmen werden aktuell für weniger als 20.000 Euro angeboten. Darin sind alle benötigten Elemente vom Pelletlager über den Pelletkessel bis hin zum Austragungssystem mit enthalten. Auch die Kosten des eigentlichen Einbaus werden bei diesem Komplettpreis nicht separat in Rechnung gestellt. Aktuelle Berechnungen unter Einbeziehung der Pelletpreise und unter Berücksichtigung der möglichen Förderungen kommen zu dem Ergebnis, dass sich eine Pelletheizung spätestens nach zehn Jahren amortisiert hat. Die durchschnittliche Lebensdauer eines solchen Systems ist aber wesentlich länger.

Wie entwickeln sich die Preise für Holzpellets?

Da ständig mehr private Hausbesitzer und Unternehmen auf eine Pelletheizung umstellen, muss ehrlicherweise gesagt werden, dass mit Preissteigerungen natürlich auch bei den Holzpellets gerechnet werden muss. Allerdings wird sich hier die Preisspirale deutlich langsamer als beispielsweise bei Erdgas und Heizöl drehen. Am schnellsten sind in jüngster Zeit die Kosten bei Heizungen gestiegen, die mit Öl beschickt werden. Die Betriebskosten für eine Pelletheizung machen nach den Erhebungen der Stiftung Warentest derzeit rund die Hälfte der Kosten für eine vergleichbare Ölheizung aus. Hinzu kommt, dass eine Pelletheizung sehr viel umweltfreundlicher ist als die Gas- und Ölheizungen. Die Verbrennung der Holzpellets erfolgt CO2-neutral, da die Bäume beim Wachstum der Umwelt so viel Kohlendioxid entziehen, wie bei der Verbrennung der Pellets wieder frei wird.

Quelle: Informationen zur Pelletheizung finden Sie hier auf energieheld.de