Solarstromspeicher verringert Abhängigkeit vom Stromversorger

Der deutsche Verbraucher sieht sich seit Jahren mit stetig steigenden Strompreisen konfrontiert. Im Durchschnitt beträgt die Preissteigerung 6 % jährlich und ein Ende ist nach aktueller politischer Lage nicht absehbar. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll über eine Alternative nachzudenken. Für eine Photovoltaikanlage muss mittlerweile aufgrund niedrigerer Herstellungskosten und verbesserter Fertigungstechniken nicht mehr so tief in die Tasche gegriffen werden, wie es noch vor etwa zehn Jahren der Fall war. Die Installation eines zusätzlichen Solarstromspeichers erhöht die Energieautarkie und lässt sich zudem durch den Staat fördern.

Effiziente Energiespeicher erhöhen Einsatzmöglichkeiten der Photovoltaik

Bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten lassen sich umwelt- und sicherheitsbewusste Hausbesitzer netzgekoppelte Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern installieren. Die in den Solarmodulen befindlichen Solarzellen wandeln das Sonnenlicht in elektrische Energie um und sind mit einem Wechselrichter verbunden, welcher an den hauseigenen Zählerschrank angeschlossen ist. Der erzeugte Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt und kann nun direkt im Haushalt genutzt oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Mit Hilfe eines Solarstromspeichers lässt sich die Energie, die nicht benötigt wird, speichern, wodurch eine Unabhängigkeit gegenüber dem Wetter gewährleistet wird. Auf diese Weise kann auch bei wolkenverhangenem Himmel die Waschmaschine oder der Toaster mit selbst erzeugtem Strom betrieben werden, statt auf den teuren Strom aus dem öffentlichen Netz angewiesen zu sein. Der Hausbesitzer profitiert durch das intelligente Speichersystem erheblich, denn er kann mehr selbst produzierten Solarstrom nutzen und spart zudem Kosten. Sobald die Batterie voll ist, wird die überschüssige Energie ins Stromnetz eingespeist und gemäß der vom Gesetzgeber festgelegten Höhe vergütet.

Aktuelle Förderungen

Wie auch in den Jahren zuvor, werden Verbraucher, die sich für den Kauf einer für Ein- und Zweifamilienhäuser typischen Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher entscheiden, auch in den kommenden Jahren durch den Staat mit einem zinsgünstigen KfW-Kredit unterstützt. Die Förderung beruht darauf, dass die Speicher dem gesamten Energiesystem dienlich sind, indem sie den Solarstrom speichern, statt ihn in das Stromnetz einzuspeisen. Dieses muss infolgedessen nicht mehr so stark ausgebaut werden, was sich wiederum für alle Bürger finanziell positiv auswirkt. Die Höhe der Förderung richtet sich dabei nach dem Preis des Speichers sowie der Leistung der Solarstrom-Anlage. Darüber hinaus ist das Antragsdatum relevant. So ist der Anteil der förderfähigen Kosten umso höher, je früher die Förderung beantragt wird.