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Strohpellets

Strohpellets bieten als alternativer Brennstoff eine Reihe von Vorteilen. Als erstes gehören sie zu der halmgutartigen Biomasse, die in naher Zukunft eine weitaus höhere Bedeutung als Brennstoff erhalten wird wie bisher. Strohpellets sind in der Regel nur wenige Zentimeter dick und lang, und verfügen dabei über eine starke Saugkraft. Pellets sind heute ebenfalls für andere Anwendungsbereiche wie zum Beispiel als alternativer Brennstoff nutzbar, und zudem kann sie als Einstreu für Haus- oder Stalltiere verwendet werden.

Strohpellets kann man Platz sparend lagern, und zudem verfügen sie über eine hohe Schüttdichte, und sind somit ideal geeignet für Pelletkamine oder Pelletheizungen. Bei Strohpellets fällt allerdings mehr Schlacke an, wie bei der Verwendung von Holzpellets. Damit sich die Emission eines Pelletskamins nicht erhöht sollte den Strohpellets Kalk zugefügt werden. Strohpellets haben zudem den Nachteil dass ihre Staubemission kritischer einzuschätzen ist als die der halmgutartigen Biomasse wie zum Beispiel von Getreide. Bei der Verwendung von Strohpellets als Brennstoff für Feuerungsanlagen ist deshalb das Vorhandensein einer sekundären Entstaubungseinrichtung zu empfehlen.

Trotz allen Nachteilen kann man heute mit 1 Kilo Strohpellets einen Heizwert von 4,9 kW/h erreichen. Auf den Heizwert bezogen entspricht 1 Kilo Strohpellets im Vergleich zu anderen Brennstoffen dies zum Beispiel 0,47m³ Erdgas, 0,43 Liter Heizöl, 0,75 Liter Flüssiggas, 1,14 kg Hackschnitzel oder 0,82 kg Braunkohlebriketts. Das Verhältnis von Strohpellets und Holzepellets ist dabei gleich.