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Stromkosten im Büro senken

büroeinrichtungDas Thema Stromkosten spielt inzwischen auch im Büroalltag und der dortigen Kosteneinplanung eine immer wichtigere Rolle. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Zum einen erhöhen sich die Strompreise – zu Lasten der Verbraucher – aber auch die Anzahl der Geräte, die Strom benötigen, sind in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Daher ist es sinnvoll, sich zu überlegen, welches Energieeinsparpotenzial im Büro verborgen liegt und Maßnahmen zu ergreifen, die dieses nachhaltig umsetzen können.

Welche Geräte verursachen die hohen Stromkosten?

In erster Linie zählen Klimaanlagen zu den Geräten im Büro, die den Großteil der Stromkosten verursachen, aber auch elektrische Heizgeräte sowie die gesamte EDV verbraucht viel Energie. Ein mobiles Klimagerät wartet in der Regel mit einer Leistung von rund 1000 Watt auf. Aus diesem Grund sollte vor der Installation einer Klimaanlage genau überlegt werden, ob diese wirklich nötig ist. Sind die Sommermonate besonders warm, wird die Klimaanlage oft die ganze Zeit über eingeschaltet, um effektiv arbeiten zu können. Hier können die monatlichen Stromkosten bei zwei bis drei zu klimatisierenden Räumen bereits im dreistelligen Bereich liegen. Ebenso stellt die Heizung einen beachtlichen Kostenfaktor dar. Denn sie benötigt für einen 15 Quadratmeter großen Raum ca. 2000 Watt. Neben dieser trägt auch die EDV zu hohen Stromkosten bei. Ein herkömmlicher Desktop-PC verbraucht beispielsweise 100 Watt. Bei einer Nutzungsdauer von vier Stunden pro Tag und einem Bruttopreis von 0,25 € pro kWh entstehen so Kosten von ca. 36 € – ohne Monitor. Da ein Arbeitstag jedoch das Doppelte an Stunden aufweist, kann hier schnell gesehen werden, wie sich dies auf die Stromkosten auswirkt. Werden bei dieser Berechnung noch die Kosten für einen modernen Monitor (Verbrauch ca. 25 Watt) einbezogen, steigen die Stromkosten für einen 4 Stunden angeschalteten PC mit Monitor auf 45 €.

Warum schaffen es viele Betriebe nicht, ihre Stromkosten besser zu optimieren?

Das Sparen von Energiekosten im Büro ist generell schwieriger durchzusetzen als im privaten Haushalt. Im privaten Haushalt liegt der Anreiz, Energie zu sparen klar auf der Hand. Letzten Endes kann von einer Kostenersparnis jede Person im Haushalt profitieren. Im Büro sieht die Situation anders aus. Hier profitieren in aller Regel nur der Geschäftsführer oder die Inhaber der Firma. Aus diesem Grund ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie in Anbetracht der Stromkosten in Büros nur selten festzustellen. Die Empfehlung lautet hier deshalb, wirkungsvolle Anreize zum Stromsparen zu schaffen. Dieser Anreiz kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen.

Wie viel Stromersparnis ist im Bürobereich überhaupt möglich?

Wie viel Strom in einem Büro tatsächlich regelmäßig gespart werden kann, kann pauschal nicht beantwortet werden und hängt in erster Linie von der individuellen Situation und den Tätigkeiten ab. Es gibt jedoch ein paar Maßnahmen, die als allgemeingültig bezeichnet werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Installation einer stromsparenden Beleuchtung sowie der Kauf von energieeffizienten Elektrogeräten in der Büroküche. Bei der Beleuchtung sollte auf LED-Lampen gesetzt werden, diese sind zwar in der Anschaffung etwas kostspieliger, verbrauchen jedoch erheblich weniger als Energiesparlampen und weisen eine längere Haltbarkeit auf. Über weitere Vorteile der LED-Leuchten informiert dieser Artikel „LED-Leuchten im Büro: Energie sparen trotz optimalem Licht“. Auch sollte die Anordnung der Büromöbel bedacht werden, denn alle Geräte im Gebäude verursachen eine nicht zu unterschätzende Hitzelast. Aus diesem Grund sollten die Büromöbel so aufgestellt werden, dass sich die Hitze nicht staut und Wärme durch regelmäßige Stoßlüftungen abgeführt werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um einen Schreibtisch oder um ein Sideboard handelt. Auf dieses Weise können unter Umständen die Kosten für eine aktive Klimatisierung erheblich gesenkt werden.

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