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Tipps zum Sparen mit Ölheizungen!

Heizöl_© Pixel - Fotolia.comHeizen ist teuer. Das haben die letzten kalten Winter auch den Verbrauchern gezeigt, die den Wirbel um steigende Heizkosten bisher einfach nicht so recht nachvollziehen konnten. In der Realität weisen Energieberater in Deutschland immer häufiger darauf hin, dass die Haushalte selbst darauf Einfluss nehmen können, wie hoch die Ausgaben für Strom am Ende ausfallen. Angesichts der drastisch gestiegenen Heizölpreise suchen Verbraucher gerade in diesem Sektor nach Mitteln und Wegen, um die laufenden Kosten zu senken.

Wie in vielen anderen Situationen reichen oft schon ein paar Tipps vom Fachmann, um die ersehnten Einsparungen zu erreichen und den weiterhin drohenden Kostenanstieg auszugleichen. Alle Jahre wieder zum Start der Heizperiode müssen die über zehn Millionen deutschen Haushalte, in denen mit Öl geheizt wird, die Tanks auffüllen. Dreistellige Euro-Beträge pro 100 Liter Heizöl sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Die genannte Zahl der Haushalte entspricht fast einem Drittel des deutschen Gesamt-Wärmemarkts.

Ein erster Tipp vom Profi lautet: Nutzen Sie tagesaktuelle Kursentwicklungen!

Gemeint ist, dass Verbraucher nicht zwingend auf einen Schlag den Tank füllen lassen sollten. Wer die Kurse verfolgt, kann über die Tagespreise bares Geld sparen. Die Kurs-Schwankungen sind durchaus spürbar.

Tipp 2: Frühzeitige Order senkt nicht immer die Kosten!
Früher besagte die goldene Regel, dass das Betanken vor Heizperioden-Start besonders lohnend sei. Heute kann davon keine Rede mehr sein. Besser man hält regelmäßig das ganze Jahr über Ausschau nach guten Tarifen, als kurz vor Torschluss die jeweils aktuellen Ölpreise akzeptieren und überdurchschnittlich hohe Ausgaben bewältigen zu müssen.

Tipp 3: Sparen durch Gruppen-Bestellungen
Rabatte auf größere Mengen winken in allen Bereichen des Handels. Der Zusammenschluss mit anderen Nutzern von Ölheizungen lohnt sich deshalb ebenfalls. Mit der kompletten Nachbarschaft bestellt, können Verbraucher von besonders guten Ölpreisen profitieren und gutes Geld einsparen. Alternativ gibt es Internetportale und Foren, in denen Kunden miteinander in Kontakt treten können. Oft reicht schon die Eingabe der Postleitzahl, um „Leidensgenossen“ ausfindig zu machen. Besonders erfreulich sind Portale, die für Nutzer sogar die Bestellung aufgeben, sobald eine bestimmte Gesamt-Ölmenge erreicht wird.

Tipp 4: Preisvergleich online besonders bequem
Internetnutzer müssen Ölpreise verschiedener Anbieter nicht mehr mühsam per Telefon erfragen oder die Zeitung nach Angeboten durchsuchen. Virtuelle Dienstleister bieten rund um die Uhr preisliche Orientierungshilfen, die auch als gute Basis für Verhandlungsgespräche mit den regionalen Versorgern dienen können.

Tipp 5: Kontrolle der tatsächlichen Abgabe-Menge stets ratsam
Natürlich neigt man dazu, dem Lieferanten zu trauen, wenn er mit dem Ölwagen vorfährt und den Tank füllt. Dennoch raten Verbraucherschützer und Profis wie die Stiftung Warentest zur Kontrolle der tatsächlich gelieferten Menge Öl. Wichtig: Das Zählwerk am Lieferwagen sollte vor dem Start des Pumpvorgangs auf null stehen, damit nicht zu viel gezahlt wird. Läuft der Zähler, muss ständig Öl im Sichtglas erkennbar sein. Sonst zahlt man am Ende nicht für Öl, sondern für die sprichwörtliche heiße Luft oder Schaum. Zudem sollten Verbraucher anwesend sein, wenn der Lieferschein ausgestellt wird. Spätere Reklamationen sind wenig erfolgversprechend, sollte etwas nicht stimmen bei der Abrechnung.

Neue Ölheizung, Teil- oder Komplett-Modernisierung?

Je nach Alter der Anlagen kann sich die Investition in eine komplett neue Heizanlage auf jeden Fall lohnen. Gerade wenn man Eigentümer der zu beheizenden Immobilie ist und nicht schon bald einen Umzug plant. Bei der Frage nach Sparmöglichkeiten über das Heizsystem geht es vor allem um die Überlegung, ob alte Anlagen modernisiert werden können oder ob nur ein vollständiger Austausch bleibt. Auch aus Gründen des Umweltschutzes. Bei alten Anlagen geht schnell ein großer Teil der erzeugten Energie verloren – etwa in Form von Abgasen oder aufgrund mangelnder Isolierung.

Um mehr über die Effizienz der Heizanlage zu erfahren, empfiehlt sich die Einbindung eines Experten. Dieser erteilt auch Auskunft darüber, in welchem Zeitraum sich bei gleichbleibendem Verbrauch neue Anlagen oder Modernisierungen amortisieren. Oft kann schon der Austausch einzelner wichtiger Bauteile beim Sparen mit Ölheizungen helfen, wie die Verbraucherzentralen im Lande zu berichten wissen.

Bildquelle: © Pixel – Fotolia.com