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Vollwärmeschutz

Als Vollwärmeschutz werden die heute als Wärmeverbundsystem bekannten und bewährten Dämmstoffe, in Verbindung mit der Armierungsschicht und dem Außenputz bezeichnet. Wärmedämmverbundsysteme gehören zu den nicht geregelten Bauarten. Die Allgemeine Baufausichtliche Zulassung für Wärmeverbundsysteme wird ausschließlich vom Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin erteilt.

Der Vollwärmeschutz von Gebäuden hat mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts durch eine stetig zunehmende Verteuerung der Energiekosten, sowie durch das größere Bewusstsein zum Schutz der Umwelt eine immer größere Bedeutung gewonnen.

Mit dem Vollwärmeschutz soll der Verlust von Wärme durch den Boden, die Wände oder das Dach verringert werden. Damit sollen im Endeffekt die Heizenergiekosten gesenkt, die Umwelt geschont, und zudem die Ressourcen geschont werden. Die Vorteile des Vollwärmeschutzes liegen vor allem in den geringeren Heizkosten durch den geringeren Wärmeverlust, sowie einem angenehmeren Wohnklima durch eine höhere Wandoberflächentemperatur in den Wohnräumen. Ein Vollwärmeschutz kann zudem zu einer geringeren Schimmelbildung in den Ecken beitragen, was für die Bewohner einen höheren Gesundheitsschutz bedeutet. Ein geringerer Wärmeverlust bedeutet zudem ebenfalls die Verminderung von Frostschäden an der Außenwand.