Mithilfe von Anbietervergleich und kleinen Tricks Strom sparen

drehstromzähler euroscheineBei den immer weiter steigenden Strompreisen und all den Diskussionen um die Energiewende kommen immer mehr Deutsche in die Situation, dass sie ihre Stromrechnungen gar nicht oder nur schwer bezahlen können. Jedes Jahr wieder bangen viele Verbraucher um ihre Existenz, wenn die Stromabrechnung zugestellt wird und es an das Begleichen der ausstehenden Forderungen geht. Doch die Stromrechnung muss nicht unbedingt zur finanziellen Katastrophe werden, wenn man einige Tipps beachtet, mit denen man Strom und damit bares Geld sparen kann.

Einmal im Jahr den Anbietermarkt überprüfen

Der grundlegendste Tipp von allen sollte direkt vorweg genannt werden: Lesen Sie einmal im Jahr Ihren Stromzähler ab. Längst sind nicht mehr alle Anbieter verpflichtet, ihre Kunden zu besuchen und deren Zähler abzulesen. Bekommt der Anbieter vom Verbraucher keinen Zählerstand zur Abrechnung durchgegeben, wird der individuelle Verbrauch geschätzt. Dabei fallen die Schätzungen meist eher zu Lasten des Verbrauchers aus, nur selten kann der Kunde dabei profitieren. Wenn man bei der Stromabrechnung sparen möchte, ist es sinnvoll, dem Stromversorger regelmäßig einen aktuellen Zählerstand durchzugeben. Empfohlen wird das Ablesen in Eigeninitiative mindestens einmal im Jahr. So bezahlt man auch nur den Strom, den man tatsächlich verbraucht hat.

Außerdem lohnt es sich, einmal im Jahr die aktuellen Strompreise auf dem Markt zu vergleichen und über einen Anbieterwechsel nachzudenken. Viele Verbraucher sind unsicher, ob sie den vielen Vergleichsportalen im Internet trauen können. Wer sicher vergleichen und den günstigsten Tarif finden möchte, schaut bei verivox.de/stromtarife. Der Vergleichsrechner von Verivox ist durch den TÜV geprüft und war 2013 ebenfalls Testsieger bei Stiftung Warentest. Für die optimale Vergleichsgrundlage bietet Verivox außerdem eine Übersicht an Durchschnittswerten für verschiedene Lebensmodelle, also beispielsweise für Single-Haushalte, Paare oder Großfamilien.

Tipps und Tricks zum Stromsparen

Wenn man seine Zählerstände im Blick und bereits den günstigsten Tarif für sich gewählt hat, gibt es immer noch viele Möglichkeiten, mit dem eingesparten Strom auch bares Geld zu sparen. Folgende Tipps helfen beim Sparen.

  • Bereits beim Einkauf an die Zukunft denken: Bei der Anschaffung von Elektrogeräten, gerade bei der sogenannten „weißen Ware“ wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Herd, kann es sinnvoll sein, etwas mehr Geld zu investieren und ein Gerät mit einer höheren Energieeffizienzklasse zu kaufen. Natürlich sind diese in der Anschaffung teurer, doch die Investition zu Beginn rentiert sich während des Gebrauchs relativ schnell, weil weniger Strom verbraucht wird. Auch lohnt es sich, bei Unterhaltungselektronik wie dem Fernseher oder Stereoanlage nach dem Label der Group for Energy Efficient Appliances (GEEA) Ausschau zu halten. Der Zusammenschluss verschiedener Energieagenturen zeichnet jährlich Geräte aus, deren Stromverbrauch auch im Stand-by-Modus gering ist.
  • Mit Steckerleisten arbeiten und Stand-by vermeiden: Der Tipp, ungenutzte Geräte völlig von der Stromzufuhr zu trennen, ist schon sehr alt, aber immer noch brandaktuell. Gerade der Stand-by-Modus von Fernsehern, Computern oder Stereoanlagen verbraucht unnötig viel Strom. Nach wie vor der beste Tipp, um nicht immer an alle Geräte gleichzeitig denken zu müssen, sind Mehrfachsteckleisten mit Kippschalter. An diese Steckerleiste können die Geräte angeschlossen werden und bei Nichtbenutzung werden alle Geräte gleichzeitig ausgeschaltet.
  • Ordnung spart Strom und Geld: Wer seinen Kühlschrank immer gut organisiert, spart Strom. Wenn man schneller findet, was man sucht, kann man auch die Kühlschranktür schneller wieder schließen. So verkürzt sich die Zeitspanne, in welcher der Kühlschrank die einströmende, warme Luft kühlen muss. Außerdem verbraucht ein voller Kühlschrank weniger Strom als ein leerer, denn die Luft in einem leeren Kühlschrank leitet Wärme besser als die im Kühlschrank aufbewahrten Lebensmittel. Zudem sollten Kühlschrank und Gefrierfach regelmäßig abgetaut werden, um Eisablagerungen zu vermeiden. Durch die Eisablagerungen muss der Kühlschrank mehr Leistung erbringen und verbraucht damit mehr Strom als eigentlich benötigt wird.
  • Bei der Beleuchtung sparen: Nachdem die von vielen Verbrauchern bevorzugten Glühbirnen durch ein EU-Gesetz größtenteils vom Markt verschwunden sind, stehen viele Bürger vor der Wahl, ob sie Energiesparlampen oder sogar LED-Lampen kaufen sollen. Inzwischen gelten LEDs als wahrer Geheimtipp, um bei der Beleuchtung zu sparen. Wer den Effekt verstärken will, arbeitet zudem mit hellen Lampenschirmen und hellen Wandfarben. Diese reflektieren das Licht besser und machen damit auch einen Gebrauch von weniger starken Leuchtmitteln möglich.

Mit diesen einfachen Tricks kann viel Strom und damit einiges an Geld gespart werden. Auch das Bundesministerium für Umwelt bietet auf seiner Serviceseite diverse Energiespartipps an. So kann die nächste Stromabrechnung ganz entspannt abgewartet werden.

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